Die Ernte des Honigs und die Inhaltsstoffe
Die Honigernte ist sicherlich sehr interessant für alle, die sie noch nie gesehen haben. Man sollte einmal versuchen, dabei zu sein, wenn der Imker sich zur Ernte begibt. Sicherheitsabstand ist natürlich wichtig, denn man möchte ja nicht von den Bienen gestochen werden. Zunächst muss natürlich erkannt werden, wann der Honig reif ist.
Dazu muss man sich den Wachsdeckel genau ansehen. Ist dieser leicht eingefallen und die Wabenzellen geschlossen, ist der Honig greift und kann geerntet werden. Der Imker muss nun die Waben entdeckeln. Hierzu wird ein spezielles Werkzeug verwendet. Den Bienen lässt er ein wenig vom Honig im Bienenstock, denn sie müssen sich schließlich auch ernähren und sollen nicht hungern. In der Zentrifuge werden die mit Honig gefüllten Waben anschließend geschleudert, damit der Honig den Waben entweichen und in ein entsprechendes Gefäß fließen kann. Im Grunde kann der Honig schon jetzt auf das Butterbrot geschmiert werden.
Honig ist natürlich nicht gleich Honig und wird erst durch die Inhaltsstoffe zu einem wahren Genuss, diese kann man auf den Honigetiketten ablesen. Welche Inhaltsstoffe der Honig genau hat, wird durch die Jahreszeit, das Klima und auch die Tracht bestimmt. Aber die Inhaltsstoffe an sich unterscheiden sich nur in der Konzentration. Enthalten ist natürlich Zucker. Erstaunlich hierbei ist, dass Honig aus bis zu 80 % unterschiedlichen Zuckerarten besteht. Zudem ist auch Wasser ein Inhaltsstoff.
Aber es ist nur ein Gehalt von 16 und 21 Prozent erlaubt. Dies schreibt die Honigverordnung vor. Zu den Inhaltsstoffen gehören auch Beistoffe. Hierbei kann es sich um 180 Stück handeln, die den Stoffwechsel des Menschen steuern.